Mitternachtsreigen

Der Mitternachtsreigen ist die Sendung für die Gothic-Szene. Ausgestrahlt und produziert in Salzburg informiert sie wöchentlich über Interessantes und Informatives aus der Szene. CD-Neuerscheinungen, Events und Konzerte oder andere Infos sind Teil des Programms.
Von Woche zu Woche werden unterschiedliche musikalische Stilrichtungen geboten, wobei Synthpop, Industrial/Electro und 80's & more zu den fixen Schwerpunkten gehören. Mindestens ein Mal im Monat wird darüberhinaus eine Themensendung ausgestrahlt.
Sendezeit: Mittwochs von 23:00 - 24:00 Uhr
E-Mail: team(at)mitternachtsreigen(dot)at
Link: www.mitternachtsreigen.at
Blog:
So ein Zirkus! Sensationen? Artisten? Clowns? Zauberer? Ach, woher denn, es sind nur wieder einmal die beiden Mitternachtsreigen-Helden, die im Fahrwasser des Zirkus-Themas schwimmen, nicht ganz so schön wie ein Cirque de Soleil, nicht ganz so viel Halligalli, aber mit jeder Menge feiner, moderner und nicht ganz so moderner Zirkus-Musik. Also führen B-NoiZe und Chrissy schließlich doch auch ein paar Kunst-Stücke vor.
Manege frei für den Mitternachtsreigen!
Fotos sind Momentaufnahmen von früher. Erinnerungen sind ganze Filme, die in uns zu laufen beginnen. Und oft sind es gewisse Lieder, bestimmte Melodien, die diese Filme starten. Mitternachtsreigen entlockt euch diesmal diese Erinnerungen, diese Reminiszenzen an dieses „Damals", mit Songs aus den gloriosen 80er Jahren, mit denen wohl jeder gewisse Erinnerungen verbindet, seien es gute, schöne oder traurige - auf jeden Fall aus vollem Herzen!
Ein paar Takte eines Tracks, wo man sofort weiß: "Zu diesem Lied tanzte ich damals so gerne", ein paar Akkorde genau dieses Liedes, zu dem man seinen ersten Liebeskummer zelebrierte, ein paar Noten dieser Nummer, die man im Walkman immer auf dem Weg zur Schule horchte. Wir - und die Künstler der 80er Jahre - entführen euch in eure, in unsere Vergangenheit.
Die Zeit vergeht – Erinnerungen bleiben.
Selten, dass es mir so schwer fällt einen Ankünder zu basteln. Für andere geht's dann doch schneller und einfacher als für einen selbst.
Nichtsdestotrotz lade ich euch ein, dass ihr am Mittwoch im Mitternachtsreigen mit mir eine Stunde lang meinen Geburtstag feiert. In dieser Stunde werde ich euch Titel von meiner Favouritenliste und aus meinem vergangen Lebensjahr zu Ohren führen. Von gruftigem wie Diorama, elektronischem von Grendel bis hin zu dem ein oder anderen vielleicht nicht ganz so tiefgothischen Titel, bekommt ihr bei mir einiges auf die Ohren.
Dieser Mann weiß, wie man die Beats macht und wie man die Leute zum Tanzen bringt, nicht nur mit seinen eigenen Produktionen, ebenso hat es seine “Selected by Modulate”-Auswahl in sich! Großartige Sounds und hämmernde Beats aus den vergangenen Jahrzehnten, von den 90ern bis heute, von Cubanate bis zu Deadmau5, von Nitzer Ebb bis hin zu Knife Party. Geoff Lee aka Modulate überfiel die Tanzflächen mit seiner „Skullfuck EP“, ließ einen wahren Kracher mit „Detonation“ explodieren und machte uns letztens alle zu Dance-„Robots“. „Es sollte eine interessante Zusammenstellung sein, aber es ist vielmehr wie ein Haufen Dinge, die ich liebe und die mich beeinflussten“, so der Meister selbst über seine ausgewählten Nummern.
Also könnte das nicht nur einfach eine simple Playlist sein, die sich der Künstler ausgesucht hat, sondern vielmehr ein perfekt abgestimmtes, gut gelauntes DJ-Set, mit dem er uns am Ende der Sendung tanzend zurücklassen wird auf der dringenden Suche nach der nächsten Party.
This man really knows how to make the beats and how to make you dance – not only with his own floor filling tracks, also with his own personal playlist he compiled for Mitternachtsreigen. Great sounds and pounding beats all through the last decades, from the 90s up to today, from Cubanate to Deadmau5, from Nitzer Ebb to Knife Party. Geoff Lee aka Modulate introduced himself on the floors with his “Skullfuck EP”, exploded a dancefloor-strike with “Detonation” and finally transforms us to dance “Robots”; “Should be an interesting listing but it's like a big bundle of things I love that have influenced me” the master himself says about his selected tracks.
So, after listening to this “Selected by Modulate”, which actually is more of a DJ set than a simple playlist, we will all move on dancing towards the next big party.
WGT 2013 – der Mitternachtsreigen-Rückblick.
Das 22. Wave Gotik Treffen ist nun (leider) schon wieder Geschichte, der Mitternachtsreigen war vor Ort und bietet euch eine kurze Stunde Berichterstattung – eine kleine Auswahl aus den 218 auftretenden Bands, ein Zusammenschnitt persönlicher Highlights und Eindrücke, ein Rückblick auf fünf Tage Konzerte, Party & mehr in Leipzig. Erinnern wir uns noch einmal an das WGT 2013, an die Konzerte, die wir sehen wollten (und dann doch nicht schafften), an die Partys, auf denen wir waren, an die Freunde, die wir trafen, ehe wir uns auf ein neues WGT 2014 freuen – am 06.06.2014 geht’s schon wieder los! Merkt euch den Termin schon einmal vor ;-)
Von der leichten Muse geküsst ist diesmal der Mitternachtsreigen und versüßt euch den Mittwochabend vor dem Feiertag mit beschwingten Melodiechen, luftig-leichten, fluffigen Pop-Songs, Tracks, die allesamt blendend schöne Laune versprühen.
Herrlich unaufgeregte Lieder, alles andere als belanglos, alles andere als langweilig, Tracks aus einem stilprägenden Jahrzehnt, und trotzdem immer noch weitab vom Mainstream begleiten euch von „Vienna“ bis „Bavaria“. Ein „Sunday Girl“ feiert ihre persönliche „Fiesta“ und lässt die Frage offen, ob denn diese „Mad World“ im Endeffekt dann doch nur eine „Ordinary World“ sei?
Heute dürft ihr euch getrost zurücklehnen und die feinen Pop-Tracks genießen – ihr hört Lieder, die Freude machen, die ihr auch nach langen Jahren gerne immer wieder hört, zum Mitsummen und Mitwippeln. Wir möchten euch ein Lächeln in euren Abend zaubern!
Hart bei der Arbeit ist am “Tag der Arbeit” euer Mitternachtsreigen. Wir arbeiten trotz, oder gar wegen des Feiertags intensiv an eurer Unterhaltung – und das mit Unterstützung schwer arbeitender Musikschaffender, die euch lehren, dass musikalische Unterhaltung nicht nur der Entspannung dient, sondern sehr wohl in Arbeit (nämlich Bein-Arbeit!) ausartet.
„Arbeit adelt“ wissen nicht nur Welle:Erdball, auch Cassandra Complex loben „Nice Work“, und wahre Arbeit verdient auch wahren Lohn. Ebenso gebührt den „Ostberlinern Bauarbeitern“ nicht nur ein eigener Feier-Tag, sondern sehr wohl auch die Erwähnung durch die Patenbrigade Wolff. Den fleißigen Workerboys und –girls wird nun eine Stunde lang gehuldigt, wir geben nicht Ruhe, bis unsere Arbeit getan ist.
Nun denn, an die Arbeit – es gibt viel zu tun. Freundschaft!
Chrom – eine sympathische Band, die mit ihrem Release „Synthetic Movement“ im vergangenen Jahr aufhorchen ließ und damit bewiesen hat, dass guter Synthpop noch lange kein Ablaufdatum hat beziehungsweise dass das unterschätzte, ungerechtfertigt geschmähte Genre Futurepop sehr wohl ausbaufähig ist, sind dieses Mal – kurz vor ihrem Gig in München (27.04.2013, „Planet Synth 99“ - Garage DeLuxe, München) für die Playlist zuständig.
Gegründet im Mai 2007 von Christian Marquis und Thomas Winters kamen die beiden auf der Suche nach einem Bandnamen auf die Idee, die Vornamen der Mitglieder zu vereinen - Chrom war geboren. Wie passend!Chromglänzend verbreitet sich auch deren Sound rostfrei und zeitlos mit wunderbar strahlenden Melodien und Harmonien in den Ohren der Hörer, cool, aber niemals kalt, glänzend, doch nicht kitschig strahlend, synthetisch und doch mit einer speziellen harmonischen Herznote.
Heute geben sie euch ihre musikalischen Wurzeln preis – eine Selektion voller A-Ha-Erlebnisse aus gruftig-gotischen und synthetisch-elektronischen Herzensliedern, welche die beiden Herren inspiriert haben.
Chrom: chrom-music.com
Das „Harsh“ des heutigen Sendungsschwerpunktes (Harsh-) Electro lassen wir getrost unter den Tisch fallen. Electrokrach hat so viel mehr Facetten als immer nur „Ntz-ntz-ntz“.
Spannend, wie Aesthetische oder Substaat eine Fusion aus rhythmischem EBM und beinahe schon trancigen Melodienbögen zustande bringen, wie es Chrom schafft, knackigen Futurepop zu zaubern, ohne sich ins belanglose Harmoniengedümpel zu verlieren, wie C-Lekktor oder Re:\Legion die Beats hervorknüppeln ohne auf ins Ohr gehende Soundspielereien zu verzichten, wie XPQ-21 oder Rotersand beinahe zeitlose Electrohymnen loslassen ohne Mainstream zu werden oder wie die „Industrial-Herren“ von The Klinik oder Klangstabil unbeirrt ihrem Stil treu bleiben ohne sich in langweiligem Krach zu wiederholen.
Heute lassen wir’s im wahrsten Sinne des Wortes schön (!) krachen, dennoch ausnahmsweise 'mal ein bisschen weniger rummsen.
Morbus Mitternachtsreigen (auch mitternächtliches Tanzfieber) ist eine Erkrankung des Bewegungsapparates, welche zu zwanghaften Tanzbewegungen führt. Oft sind diese Zwangsbewegungen auch verbunden mit rhythmischem Kopfnicken und Beinzuckungen. Die Dauer dieses Tanzzwanges beträgt meist eine Stunde und ist derzeit nicht heilbar.
Solltet ihr euch mit dieser Erkrankung infiziert haben, dann seid ihr bei uns vollkommen richtig. Begebt euch in Behandlung bei Dr. B-NoiZe und Oberschwester Chrissy. Unsere Therapie besteht aus einem umfassenden musikalischen Programm mit humoristischen, informativen und teilweise sinnlosen Sprechpassagen und ist größtenteils frei von unangenehmen Nebenwirkungen. Zusätzlich bekommt ihr auch ein breitgefächertes Repertoire an Phrophylaxen gegen andere Krankheiten geboten.
Dauerhafter Erfolg der Behandlung wird nicht garantiert!
Aus dunkelsten Gruften kramt diesmal euer Mitternachtsreigen schaurig düstere Sounds für eure vormitternächtliche Stunde hervor und erzählt eine gruselige Gute-Nacht-Geschichte über die Schwestern von „Marian" - eine „Cannibal Night" nimmt so ihren Ursprung, hier wird Menschenfleisch verzehrt!
Sheena aus der Goth-Gang wandelt den schmalen Grat zwischen Gut und Böse, zitternd überhört das „Nowhere Girl" wie aus einem B-Movie den Warnschuss aus der „Hunting Lodge" und plötzlich – „Feurio! ", schon ist es passiert: „Babsi ist tot".
Die Ängstlichen unter euch gehen besser schlafen, die weniger Furchtsamen werden bei derlei finsteren Klängen ein wohliges Grauen verspüren. Aber keine Angst, am Ende schunkeln wir dennoch mit „The The" wieder fröhlich einem neuen Tage entgegen. Wir wollen euch schließlich "Not Now, Not Here" mit Albträumen in die Nacht entlassen.
Dieses Wochenende startet das Resistanz-Festival bereits zum dritten Mal. Dieser Newcomer unter den Electro-Industrial-Events in Sheffield hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem fixen Bestandteil der europäischen Festivalszene etabliert und fährt mit einem hochkarätigen Line-Up auf, sowohl was Bands, als auch, was DJs betrifft. Dass Resistanz in so kurzer Zeit so erfolgreich werden konnte, ist nicht zuletzt Verdienst eines seiner Begründer Leighton James-Thompson, der mit ganzem Herzen und voller Leidenschaft sich für die Subgenres in der modernen Electro- und Industrial-Szene einsetzt. Bevor nun am Freitag in Sheffield die dreitägige Eskalation beginnt, wo Leighton diesmal auch selbst am DJ-Pult zugange sein wird, haben wir den Meister an unsere Turntables gebeten. Ein Hauch von Sheffield weht durch unser Studio und bläst euch mit einer großartigen Playlist hin und weg, diretissima auf den Dancefloor!
Mehr über Leighton und das Resistanz - International Industrial Music Festival: www.resistanzfestival.com
This weekend it's about to begin – the great Resistanz International Industrial Music Festival takes place in Sheffield already for the third time. This newcomer of electro-industrial-events became inherent part of European festival-scene within a short time and provides an outstanding line-up of bands and DJs from the scene. The credits of this success surely are due to Leighton James-Thompson, whose brainchild Resistanz is and who puts his heart and soul and passion in supporting all subgenres in the modern electro and industrial scene. Before the tree days of escalation start, where Leighton also is going in to take the dancers' breaths this time with his DJ-set, we let the master spin an hour of Mitternachtsreigen. So a breeze of Sheffield streams through our studio tonight with a great playlist compiled by Leighton and will blow you away, right on to the dancefloor!
More information about Leighton and Resistanz - International Industrial Music Festival:www.resistanzfestival.com

Depeche Mode. My love, my heart, my soul – my life. Eine Band, die seit langer Zeit die elektronische Musik beeinflusst – ein Monument der Musikgeschichte, neben Kraftwerk wohl eine der meistgenannten Vorbilder aller Electro-Bands, und sie sind immer noch und immer wieder Garanten für volle Stadien, für Nummer Eins-Hits. Es gibt kaum jemand, der nicht einen Depeche Mode-Song in der Liste seiner Lieblingshits hat. Depeche Mode. Wahnsinn. Heute haben wir die Gelegenheit, kurz vor dem Release ihrer neuen CD „Delta Machine“ eine Sondersendung zu Ehren unserer Helden zu übertragen. Zugegeben, eine Stunde ist viel zu kurz um dem gesamten Oeuvre dieser Band gerecht zu werden, aber immerhin Zeit genug um zumindest einer Ahnung der Bandbreite von Sounds, den diese Jungs aus Basildon geschaffen haben, Rechnung zu tragen. Depeche Mode. Hört einfach zu!
Ob der Fasching nun schon wieder vorbei ist oder auch nicht, uns ist das egal und darum lautet das heutige Motto "Fetzt guad". Wir ignorieren den Aschermittwoch und machen mit euch Party, 'mal vielleicht nicht ganz so grufti, wie man es erwarten könnte, aber doch ordentlich fetzig! Ob es nun die fetzigen 80s sind oder Modernes aus dem 20. Jahrhundert, Hauptsache, es macht Laune und fordert eure Beinmuskeln heraus!
Auch wenn das Jeans Team der Meinung ist, dass keine Melodien nötig sind, Absurd Minds verwendet sie trotzdem und bringt auch gleich den ganzen Gesangsverein mit. Ganz brutal trällert Ferry Corsten gemeinsam mit Armin van Buuren dahin, während Großstadtgeflüster finden, dass sie gar nichts müssen. Zum Schluss starten wir dann mit der Disko nochmal komplett durch und Public Domain bringt die Operation Blade ins Rollen.
Mitternachtsreigen huldigt heute dem Hedonismus der 80er Jahre. Pop hatte ästhetisch zu sein, die Interpreten waren schön, gestylt, glatt und geschiegelt. Anzugjackets waren en vogue, Männer begannen sich zu schminken, Mädels behängten sich kiloweise mit Schmuck und trugen Spitzenhandschühchen, selbst die Gefährte, vorzugsweise Vespas, blinkten und funkelten nur so mit unzähligen Spiegeln; nicht alles war Underground. Der schöne Schein war Lifestyle, man erschien in der Disco mit einer gewissen Attitüde. Die wahren Popper!
Eine Stunde glatter 80s-Pop vom Feinsten erwartet euch diesmal. Man mag es heute für trivial halten, man mag die Inhaltslosigkeit der Songs kritisieren, doch gewisse Tracks entlocken einem auch heute noch verzückte Seufzer *hachz*. Wir zollen den Poppern „A Little Respect“, schmücken uns mit Spandau Ballet’s pathetischem „Gold“, „Pop Goes The World“ – in diesem Sinne genießen wir diese Stunde voll mit hübschen poppigen Songs dieser Ära. SCHÖN-heit zum Selbstzweck, Hedonismus galore: ein wahres Bildnis des Dorian Gray, jetzt so verkommen, doch rückblickend immer wieder zeitlos SCHÖN.

















