Egal wie weit die Entfernung, Zusammenhalt ist möglich
Atelier für neue Musik
Samstag, 1. Jänner 2022 ab 11:00 Uhr
Astrid Rieder und Mia Zabelka lassen sich von keiner der verschiedenen Lockdown-Stufen unterkriegen: aufgrund der Lage in Salzburg entschieden sie sich kurzerhand, den Dialog der trans-Art Performance als Livestream zu gestalten. Während der Raum die beiden trennt, die Künstlerin hierbei in Salzburg und die Musikerin in der Südsteiermark, ist der künstlerische Dialog ein Weg trotz der räumlichen Entfernung einen nahen Zusammenhalt zu schaffen. So halten Astrid Rieder und Mia Zabelka eine Performance ab, die nicht nur gegen räumliche Konventionen verstößt: Zabelka nutzt ihre Stimmen und Geige auf originelle Arten indem sie zum Beispiel den Bogen der Geige auf die Saiten schlägt und Rieder lässt Zeichengeräusche in den Raum zurückspielen, während sie in grün und blau Tönen eine abstrakte Zeichnung kreiert. Den mutigen Schritt der beiden Frauen, räumliche getrennt in den Dialog zu treten und dort ein gemeinsames Kunstwerk entstehen zu lassen, ist genau die Art von Zeichen, das manchen Hörer*innen jetzt Hoffnung bringen kann: durch eine gemeinsame Zusammenarbeit sind auch die größten Hürden zu meistern. Diese Nachricht manifestiert sich in den Klängen, Formen, Farben und Bewegungen von Mia Zabelka und Astrid Rieder.
Zur Sendungsseite: Atelier für neue Musik
Sendungen zum Nachhören
Eröffnung des 4. SUMMIT of trans-Art
Am 10. und 11. September 2026 veranstaltete Astrid Rieder in ihrem Atelier in der Bundesstraße 37, 5071 Wals, den 4. SUMMIT of trans-Art zum Thema „Raum“. Am 10. September sah das Publikum eine von Ruth Burmann (Orff-Institut) choreographierte Eröffnungs-Performance aus Tanz und Schlagwerk. Das war…
do trans-Art Performance_122
Bei dem Wiedersehen nach 16 Jahren hatte Manuel de Roo viel zu erzählen. Er spielt gerne die Werke anderer Komponisten, aber noch lieber seine eigenen und ermutigt auch Kinder, ihre eigene Musik zu erfinden. (Mittlerweile ist das Unterrichten an der Musikschule zu seinem Traumberuf geworden.)…
do trans-Art_121 Performance
Die 121. do trans-Art Performance mit Mariana Ungureanu und Astrid Rieder war zu einer Begegnung mit ungewissem Ausgang. Die moldawisch-ukrainische Komponistin hatte sich durch ihr vielfältiges Œuvre (Musiktheater, Kammermusik, Solo-Instrumente mit Elektronik…) und ihre Kollaborationen mit bildenden Künstlern (Tina Hochkögler, Serge Onnen, Martin Zaikina, Martin…
trans-Art on the Road in Berlin
Am 5. Juli 2026 fand in Kleinmachnow bei Potsdam der „Klangspaziergang“ statt, zu dem ich mit meiner trans-Art on the Road Performance vom Kairos Quartett, Berlin, eingeladen wurde. Die Wetterbedingungen waren mit Windgeschwindigkeiten von 48 km/h sehr herausfordernd, sodass wir die an einer Holzplatte…
120. audiovisuelle do trans-Art Performance
In der 120. do trans-Art Performance am 11. Juni 2026 feiern Celina Hubmann und Astrid Rieder ihre zweite Zusammenarbeit innerhalb von zwei Jahren. Nach Engagements als Papagena und Pamina in Mozarts Zauberflöte hat Hubmann nun mit der Königin der Nacht ihre – sehr herausfordernde –…


Lass' uns einen Kommentar da