Aktuelles Programm

00:00 Nachtschiene >> musik@radiofabrik.at: by N.Fuchs 01:00 My favourite Music. Great music from David Hubbles private collection. 02:00 Jazznight by N. Fuchs 03:00 Nachtschiene >> musik@radiofabrik.at 06:06 Frühschicht >> musik@radiofabrik.at 07:06 Frühschicht >> musik@radiofabrik.at 08:06 stepping to the a.m. >> musik@radiofabrik.at: by N.Fuchs 09:00 Menschen in Aktion. Menschenwürde, soziale Gerechtigkeit und Solidarität. 09:30 lauschbox. Das Emailwerk-Radiomagazin für Kultur, Wissen und Leben. 10:06 KECK on Air!. Kinderradio des soziokulturellen Stadtteilprojekts KECK. 10:36 stepping to the a.m. >> musik@radiofabrik.at: by N.Fuchs 11:00 stepping to the a.m. >> musik@radiofabrik.at: by N.Fuchs 12:00 Best of Hörenswert. Das Beste aus über 400 Alben der Woche. 13:00 The Rocking 50s. Eine Stunde Hillbilly, Rockabilly und Rock 'n' roll mit Erik van de Meerakker. 14:06 Wos sogga? Freies Radio Pinzgau. 15:00 Black Pearl. Musik für Frieden in den Köpfen und Verstand in den Herzen. 16:00 Jugendradio: Schulworkshop-Produktionen 16:37 Playlistbattle >> musik@radiofabrik.at 17:06 Hannes Wader zum 76. Geburtstag - eine Sendung von Claus Gomig 18:00 Hirnhören. Weltdeutung von A - Z. 19:06 Geographical Imaginations. Brief Expeditions into the Geographies of Everything and Nothing. 20:00 FVONK dich FREI. Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. (2018.06.15) 21:00 Radio Salsa Salzburg. Salsa, Merengue und Latin on Air. 22:00 Freakadellen Funk. Die Plattform für elektronische Musik in Salzburg. 23:00 Freakadellen Funk Mixing Slot. (Live)Sets der Plattform für elektronische Musik in Salzburg.
Organisation Projekte Abgeschlossene Projekte Hörstolpersteine 2: Ein Radio-Schulprojekt

Hörstolpersteine 2: Ein Radio-Schulprojekt

Die 4b im Studio der Radiofabrik

Im Jahr 2012 hat die Radiofabrik gemeinsam mit 5 weiteren Freien Radios in Österreich und Deutschland 60 „Hörstolpersteine“ produziert. Das sind kurze Radiosendungen zur Biographie der Opfer, die über die wenigen Daten auf den Stolpersteinen in den Straßen hinausgehen.

Diese kurzen Audio-Biographien (4 -7 Minuten lang) tauchen unvermutet in den Programmen der Radiosender auf, mitten in einer Musikplaylist oder einer beliebigen Radiosendung. Ähnlich den Stolpersteinen in den Straßen haben auch diese Hör-Stolpersteine einen interventionistischen Charakter: Sie irritieren, machen aufmerksam, regen zum Nachdenken an und bewahren zudem die Geschichte der Opfer vor dem Vergessen. Die persönliche, die menschliche Dimension hinter den bloßen Zahlen und Daten vermittelt die Erinnerung an die Grauen der Shoah auf eindrückliche Weise: http://hoerstolpersteine.net/hoerstolpersteine/

Die entstandene Sendereihe war 2012 für den österreichischen „Radiopreis der Erwachsenenbildung“ nominiert und hat zwischenzeitlich einige Nachahmer gefunden.

Erste Interview-Übungen mit den Aufnahmegeräten

Seit Februar 2016 arbeiten wir gemeinsam mit SchülerInnen der 4b des Akademischen Gymnasiums in Salzburg an weiteren 10 Hörstolpersteinen. Im Rahmen des Geschichteunterrichts gab es an der Schule Besuche von ZeitzeugInnen und einen Einführungsworkshop mit Gert Kerschbaumer, der die meisten Biographien für die Salzburger Stolpersteine recherchiert hat.

 

In der Folge wurde den SchülerInnen in der Radiofabrik das Radiomachen und das Konzept der Hörstolpersteine vermittelt. Die Jugendlichen suchten sich dann selbst einen Stolperstein aus, den sie vertonen möchten und setzen nun ihre Idee mit Unterstützung des Geschichtelehrers Hannes Straubinger und der Radiofabrik um.

Der Bezug zum eigenen Wohnumfeld, die persönliche Auseinandersetzung mit der konkreten Lebensgeschichte eines NS-Opfers, eigene Interviews mit Nachkommen oder ExpertInnen, die radiophone Umsetzung der Ergebnisse und Publikation im Radio machen den Umgang mit dem Thema für die Jugendlichen spannend und nachhaltig. Die Sendungen werden einerseits im Programm der Radiofabrik ausgestrahlt, andererseits online auf der Stolpersteine-Salzburg-Seite und der Hörstolpersteinseite online nachhörbar gespeichert.

Bei erfolgreicher Umsetzung und entsprechender Finanzierungsmöglichkeit ist eine Weiterführung mit anderen Salzburger Schulen geplant, um langfristig alle Salzburger Stolpersteine vertonen zu können.

Gefördert wird dieses Radioschulprojekt vom Österreichischen Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus und vom Land Salzburg.

      

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