Die Heartgun Premiere
Artarium

Sendung, am 18. September ab 17:06 Uhr – Emotionale Intensität.
Dieser Begriff taucht immer wieder auf, wenn man mit den zwei Menschen hinter der Musik – und hinter den Texten, den Videos, der Performance von Heartgun über ihre Arbeiten spricht, die jetzt am Sonntag, 25. September um 19:30 erstmals im Off-Theater der breiten (und offentlich bereiten) Öffentlichkeit präsentiert werden können. Denn “die Essenz aus einigen Jahren Prozess”, wie sie ihr inzwischen vielfach umgestaltetes Programm selbst beschreiben, ist als einstweiliges Ergebnis intensiver Einlassungen auf innere und äußere Herausforderungen zu verstehen – und demensprechend dicht zu erleben. Bernie Rothauer und Alexandra Niedermoser führen uns vor, wie jede Krücke zum Zepter werden kann – im Zauberland des unverwüstlichen Trotzdem.
Die auch coronabedingt lange Vorbereitungszeit auf die doch endlich stattfindende Premiere konnte zum Ausgestalten immer neuer Details verwendet werden, und so entstand ein komplexes Programm aus Musik, Videos, Texten, Klangbearbeitung und Lichteffekten, was an sich schon eindrucksvoll und intensiv wäre, bei Heartgun aber zunächst “nur das Setting” oder eben “das Bühnenbild für die eigentliche Handlung” darstellt. Die findet nämlich zeitgleich in den Akteuren selbst, in den Köpfen des Publikums und somit in der Resonanz zwischen allen an diesem Abend Beteiligten statt. Wie kann das geschehen? Nun, indem diese “Show” sich nicht bloß im Vorzeigen des Erarbeiteten erschöpft, sondern über den Begriff der Darbietung weit hinaus geht – ich möchte es als ein tiefgehendes und umfassendes “Darleben” bezeichnen, bei dem die Unmittelbarkeit des Erlebens auf unterschiedlichste Weise spürbar wird.
Sendungen zum Nachhören
Takeshi’s Cashew
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Austrodrama – Album von Mwita Mataro
Machen wirs kurz: Im Jahr 2025, als wir selbst gerade mit der Produktion unserer dokumentarischen Erzählung “IN BETWEEN. Ein Doppelportrait” beschäftigt waren, geriet ein lieber Kollege, den ich noch aus seiner Salzburger Zeit kenne, in den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Mwita Mataro hatte da soeben seinen…
A Mediterranean Odyssey
Nach über 15 Jahren gedeihlicher Zusammenarbeit schließt sich hiermit einer von nicht wenigen Kreisen, die eine spontan-assoziative, musik/textdramaturgische sowie themenvielfältige Arbeitsweise wie die unsere immer und immer wieder in neugieriger Bewegung gehalten haben. “A Mediterranean Odyssey” von Loreena McKennitt, ein ganzes Album, das im Zusammenwirken…
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Ein Mann sitzt im Gefängnis. Warum? Für wie lange? Man weiß es nicht. Das einzige, was wir wissen, ist, dass er in Einzelhaft ist und dass er sich dabei sehr genau beobachtet: “Und nun hat man mich mit dem Wesen allein gelassen, nein, nicht nur…
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