Plinius auf dem Farbentisch von trans-Art
Atelier für neue Musik
Samstag, 07. Februar 2026 ab 11.00 Uhr
In der trans-Art-Performance von Astrid Rieder und Margarethe Maierhofer-Lischka wurde Zeichnung zu Handlung und Handlung zu Ereignis. Das künstlerische Werk folgte keinem konkreten Plan, sondern dem Klang, der Bewegung, dem Atem des Moments. Was entstand, konnte nicht korrigiert werden. trans-Art zeigte sich als offenes Feld zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Reduktion und Intensität. Diese Performance war kein fertiges Werk, sondern ein Geschehen.
„Allein mit vier Farben – Weiß, Ockergelb, Rot und Schwarz haben die hochberühmten Maler ihre unsterblichen Werke verfertigt.“ Dieses Zitat aus Plinius‘ Naturalis historia, derzeit in der Sonderausstellung von Michaelina Wautierpräsent, diente Astrid Rieder als Inspirationsquelle. Wie mit der Verwendung unterschiedlicher Pigmente in der Malerei, können farbliche Stilmittel in der Zeichnung während der audiovisuellen Performancekunst trans-Art ein visuelles Ausdrucksmittel sein. Zwar stehen während der Live-Performance zahlreiche Farben und Stifte unterschiedlichem Kolorit und Beschaffenheit zur Verfügung, ihre tatsächliche Verwendung bleibt jedoch offen. Auf Grundlage von Margarethe Maierhofer-Lischkas Erfahrung in der transmedialen Kunst entstand so ein Spannungsfeld zwischen Malerei, Zeichnung und audiovisueller Performance.
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Sendungen zum Nachhören
Eröffnung des 4. SUMMIT of trans-Art
Am 10. und 11. September 2026 veranstaltete Astrid Rieder in ihrem Atelier in der Bundesstraße 37, 5071 Wals, den 4. SUMMIT of trans-Art zum Thema „Raum“. Am 10. September sah das Publikum eine von Ruth Burmann (Orff-Institut) choreographierte Eröffnungs-Performance aus Tanz und Schlagwerk. Das war…
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Bei dem Wiedersehen nach 16 Jahren hatte Manuel de Roo viel zu erzählen. Er spielt gerne die Werke anderer Komponisten, aber noch lieber seine eigenen und ermutigt auch Kinder, ihre eigene Musik zu erfinden. (Mittlerweile ist das Unterrichten an der Musikschule zu seinem Traumberuf geworden.)…
do trans-Art_121 Performance
Die 121. do trans-Art Performance mit Mariana Ungureanu und Astrid Rieder war zu einer Begegnung mit ungewissem Ausgang. Die moldawisch-ukrainische Komponistin hatte sich durch ihr vielfältiges Œuvre (Musiktheater, Kammermusik, Solo-Instrumente mit Elektronik…) und ihre Kollaborationen mit bildenden Künstlern (Tina Hochkögler, Serge Onnen, Martin Zaikina, Martin…
trans-Art on the Road in Berlin
Am 5. Juli 2026 fand in Kleinmachnow bei Potsdam der „Klangspaziergang“ statt, zu dem ich mit meiner trans-Art on the Road Performance vom Kairos Quartett, Berlin, eingeladen wurde. Die Wetterbedingungen waren mit Windgeschwindigkeiten von 48 km/h sehr herausfordernd, sodass wir die an einer Holzplatte…
120. audiovisuelle do trans-Art Performance
In der 120. do trans-Art Performance am 11. Juni 2026 feiern Celina Hubmann und Astrid Rieder ihre zweite Zusammenarbeit innerhalb von zwei Jahren. Nach Engagements als Papagena und Pamina in Mozarts Zauberflöte hat Hubmann nun mit der Königin der Nacht ihre – sehr herausfordernde –…


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