unerhört! TAO Lehen I E-Mobilität Pinzgau I Wehrpflicht-Diskussion am 7. Mai
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Donnerstag, 23. April 2026 ab 17.30 Uhr
TAO Second Hand in Lehen


TAO in der Rosseckerstraße 19 in Salzburg-Lehen ist mehr als ein Second-Hand-Geschäft. Hinter dem Namen steht ein sozialökonomischer Betrieb, der langzeitarbeitslose Menschen befristet beschäftigt und auf eine Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen dabei Schlüsselkompetenzen wie Pünktlichkeit, Teamfähigkeit und der Umgang mit Kundinnen und Kunden.
Im Gespräch mit Verkaufsleiterin und Arbeitstrainerin Catarina Santos sowie mit dem langjährigen Mitarbeiter Oktei Eghbal-Ketabtchi zeigt sich: Second-Hand ist längst nicht mehr nur eine Frage des Preises. Immer mehr Kundinnen und Kunden kaufen bewusst gebraucht, um Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Betrieb auch mit Problemen zu kämpfen hat – etwa durch zunehmende gesundheitliche Belastungen bei Mitarbeitenden und durch fehlendes Personal im Transportbereich.
Ein Beitrag von Daniela Bruncic über Arbeit, Nachhaltigkeit und die Frage, welche Rolle Wiederverwertung in Salzburg heute spielt.
E-Mobilität im Pinzgau

E-Mobilität ist längst nicht mehr nur ein Thema für Städte. Auch in ländlichen Regionen steigt die Zahl der Elektroautos deutlich – nicht zuletzt dort, wo Fahrzeuge mit Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage geladen werden können.
Ein Beispiel dafür ist der Pinzgau: Dort ist bereits jedes fünfte neu zugelassene Auto ein E-Auto. Insgesamt liegt das Bundesland Salzburg bei der E-Mobilität sogar über dem österreichweiten Durchschnitt.
Ein wichtiger Grund dafür ist laut Tobias Begle von der Leitstelle für Elektromobilität die vergleichsweise gut ausgebaute Ladeinfrastruktur – insbesondere auch außerhalb der Ballungsräume. Die Leitstelle für Elektromobilität ist eine Koordinierungsstelle im Infrastrukturministerium. Über die Entwicklung der Neuzulassungen in Stadt und Land Salzburg hat Georg Wimmer vom Freien Radio Pinzgau mit Begle gesprochen.
Wehrpflicht-Diskussion am 7. Mai

Die Diskussion ist zurück: In Österreich steht eine mögliche Verlängerung der Wehrpflicht im Raum. Der Grundwehrdienst könnte von derzeit sechs auf acht Monate + Monate Milizübung ausgeweitet werden. Befürworter argumentieren mit Personalmangel und sicherheitspolitischen Herausforderungen, Kritiker sprechen von fehlender Perspektive, unklaren Zielen und unfairen Belastungen – auch für Zivildiener.
Am 7. Mai wird auf der Radiofabrik live dazu diskutiert werden. Unter anderem sind Peter Schinnerl, Militörkommandat in Salzburg, zu Gast, sowie die Militär Historikerin Tanja Bührer von der Universität Salzburg.
unerhört!-Redakteur David Mehlhart hat vorba in Salzburg nachgefragt und Stimmen eingefangen, die zeigen: Es gibt viele Meinungen, aber auch viele offene Fragen.
Moderation/Technik der Sendung: Monika Daoudi, Christiane Klammer
Redakteur*innen: Daniela Bruncic, Georg Wimmer, Lennart Grünhagen, David Mehlhart










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