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Blog Hörenswert: Elephant9 – „Greatest Show On Earth“

Hörenswert: Elephant9 – „Greatest Show On Earth“

Autor: Niko Fuchs // Veröffentlicht: 16. März 2018 // Album der Woche, Der Rote Bereich, Elephant9, Embryo, Fire Orchestra, Hörenswert, Nikolaj Fuchs

Elephant9 CoverDas norwegische Label Rune Grammofon wird bei dieser Veröffentlichung nur zum Teil seinem berühmt-berüchtigten Ruf gerecht: Berühmt ist das Label für seine einzigartige Cover-Art. Berüchtigt dafür, im elektronischen Bereich sehr experimentelle und manchmal nur für die absoluten Freaks zugängliche Musik zu verlegen. Bei Elephant9 ist nur ersteres wirklich zutreffend. Denn diese Formation, die eher im handgemachten Krautrock- Gebiet anzusiedeln ist, besitzt lediglich den Ruf eine der besten Live-Bands Norwegens zu sein. Es ist Elephant9 aber durchaus gelungen, die energetische Kraft ihrer Musik auf diesem Tonträger zu konservieren.

Hörenswert. Das RF-Album der Woche ist zu hören am Freitag, 23.02.18 ab 14:08 Uhr, Wiederholung am Donnerstag, 29.02.18 ab 00:00 Uhr.

Es ist zwar nicht toll, mit einem Vergleich zu starten, da dann natürlich das ‚Neue‘ und die Originalität, die Elephant9 absolut besitzen, geschmälert werden, aber trotzdem fällt einem gleich King Crimson ein. Spätestens wenn die ersten Takte der zweiten Nummer des Albums „Actionpack1“ angeklungen sind ist man ob der Präzision, der darin enthaltenen berauschenden Expressivität und den scheinbar mühelos vorgetragenen Takt- und Tempowechseln an diese legendäre britische Fusion-Formation erinnert.

Elephant9, das sind Ståle Storløkken (keyboards), Nikolai Hængsle (bass) und Torstein Lofthus (drums), allesamt gefragte Session- und Studiomusiker, haben hier wirklich eine geniale Mischung aus durchkomponierten und improvisatorischen Teilen geschaffen – Nummern, die teils haarsträubende, teils verwunschen-betörende Wirkung erzielen. Das eigentliche Geniale ist aber die Interpretation des Triospiels: denn für gewöhnlich begleiten in diesem Setting zwei Musiker den Solisten. Der Entwurf von Elephant9 unterscheidet sich aber wesentlich davon. Sinnstiftend sind hier der gesamte Klangkörper sowie das dadurch entstehende Klangbild. Auf Basis dieser megaausgecheckten Nummern und der kollektiven Improvisation schaffen es Elephant9 ein komplexes polyzentrisches Klangbild entstehen zu lassen, das in seiner Gesamtheit wirkt. Das ist wirklich große Kunst, der man in „Greatest Show On Earth“ lauschen darf. Zugegeben: bis auf die zwei verwunschen-sphärischen Nummern des sechs Titel starken Albums muss man schon in der richtigen, sprich das Verwegene suchenden Stimmung sein, damit die Musik von Elephant9 einen so richtig abschießt. Doch hat man erst einmal Feuer gefangen, wird das Album immer besser und somit sicher sehr langlebig. Live muss diese Formation wirklich grandios sein!

Wem dieses Album gefällt, der sollte auf keinen Fall die fantastische Krautrock-Band Embryo verpassen, die am 28. März 2018 im Salzburger Shakespeare gastiert. Der Nachruf auf Christian Burchard folgt noch an dieser Stelle.

Das Album ist am 23. Februar 2018 auf Rune Grammofon erschienen.

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