Lesung von Sabine Scholl aus „Die zweite Haut“
Der Radiofabrik Mitschnitt
am Donnerstag, 29. Oktober ab 18:46 Uhr

Thomas-Bernhard-Tage St. Veit/Pongau | 9. Oktober 2026, 19:30 Uhr, Seelackenmuseum St. Veit im Pongau
„Die Schule des Lebens“ – unter diesem Motto standen die diesjährigen Thomas-Bernhard-Tage in St. Veit im Pongau, die sich seit den 1990er-Jahren dem Werk des Autors widmen und traditionell auch zeitgenössische Autor:innen einladen, um mit ihnen über ihr Schreiben und ihre Lektüreerfahrungen mit Bernhards Werk ins Gespräch zu kommen.
Dieses Jahr erstmals zu Gast war die Autorin, Essayistin und Herausgeberin Sabine Scholl, die mit ihrem aktuellen Roman Die zweite Haut (Weissbooks, 2025) im Herbst 2026 auf der Shortlist für den Österreichischen Buchpreis steht.
In ihrem Buch spürt Scholl der eigenen Herkunft und Familiengeschichte nach. Sie blickt zurück auf Erfahrungen, die sie geprägt und zeitlebens begleitet haben: „Die Geschichten der Frauen meiner Familie“, schreibt die Autorin, „stecken unter meiner Haut, die immer zu dünn war.“
Wir senden den Mitschnitt der Lesung aus St. Veit sowie des Gesprächs, das der Literaturwissenschaftler und -kritiker Harald Gschwandtner mit der Autorin über ihr autobiographisches Schreiben, anekdotische Thomas-Bernhard-Bezüge und die Rolle sozialer Klassen im Literaturbetrieb geführt hat.
Vielen Dank an Sabine Scholl, Bärbel Brands vom Verlag Weissbooks, den Organisatoren Harald Gschwandter und Bernhard Judex sowie der Koordinatorin Sybil Seeber für die Aufzeichnungs- und Sendeerlaubnis.

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