Lou Reed – New York Songs

Am Sonntag, 15. Januar 2023 um 17:06 Uhr
WH 16. Januar 2022 14:06 Uhr
“Well I know one thing that really is true: This here’s a zoo and the keeper ain’t you – and I’m sick of it. I’m sick of you!”
Illustrieren wollen wir die heutige Songsammlung allerdings mit dem Cover der kurz darauf – anlässlich von Warhols Tod – entstandenen “Songs For Drella”. Und um der sensiblen Seite des Rockpoeten gerecht zu werden, haben wir auch den Titel “Hello it’s Me” in unsere Playlist eingearbeitet. Wie heißt es im Rolling Stone:
Reed verfolgte fortan das Ziel, die Empfindsamkeit des Romans in die Rockmusik zu übersetzen.
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Mehr InformationenDem haben wir nicht viel hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass wir davon überzeugt sind, es tut einer in alle Richtungen auseinander fallenden Welt gut, wenn Menschen in ihr leben, die vermeintliche Gegensätze miteinander in Verbindung bringen können. Oder die sich zumindest daran abarbeiten, dieses wieder und wieder zu versuchen. Und so stellen wir diese knappe Stunde, in der lyrischer Text und expressive Musikverschmelzen, genau zwischen eine Spontanerzählung und eine Klangweltreise – um wieder einmal einen Zusammenhang zu stiften inmitten einer Radiofabrik, von der man oft sagt, zwischen ihren Sendungen gäbe es “die härtesten Übergänge”.
Heute, bald 10 Jahre nach seinem Tod (an den Folgen einer Lebertransplantation) befindet sich Lou Reed fraglos unter den ganz großen Poeten und Propheten der Musikwelt, wie zum Beispiel Leonard Cohen, Patti Smith oder Bob Dylan, eine gar beachtliche Ahnenreihe unserer Generation, die allesamt jenseits ihrer jeweiligen Einordnung in irgend einen Verwertungszweck zeitlose Schönheit und Wahrheit erschufen, an denen sich jede wie auch immer geartete Weltwidmung bis in alle Zukunft die Zähne ausbeißen wird. So ist das nämlich, nicht nur mit der Poesie!
Sendungen zum Nachhören
The Dark Side Of The Moon
Zum 50. Jubiläum? Eines im Jahr 1973 erstmals erschienen Albums? Heuer? Nun, bei diesem im wahrsten Sinn epochemachenden Kapitel der Musikgeschichte soll in unserem Fall auch meiner persönlichen Erstbesteigung – besser gesagt Erstbehörung – im Jahr 1976 gedacht werden. So wie jedweder erstmaligen Begegnung mit diesem…
Takeshi’s Cashew
Dass es hier in nächster Zeit die eine oder andere musikalische Neuentdeckung zu erleben gibt, das hat sehr viel mit Hans Webersdorfer zu tun. Besser gesagt mit der nach ihm benannten Straße im Süden Salzburgs. Dorthin werde ich nämlich jetzt eine Zeit lang unterwegs sein.…
Austrodrama – Album von Mwita Mataro
Machen wirs kurz: Im Jahr 2025, als wir selbst gerade mit der Produktion unserer dokumentarischen Erzählung “IN BETWEEN. Ein Doppelportrait” beschäftigt waren, geriet ein lieber Kollege, den ich noch aus seiner Salzburger Zeit kenne, in den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Mwita Mataro hatte da soeben seinen…
A Mediterranean Odyssey
Nach über 15 Jahren gedeihlicher Zusammenarbeit schließt sich hiermit einer von nicht wenigen Kreisen, die eine spontan-assoziative, musik/textdramaturgische sowie themenvielfältige Arbeitsweise wie die unsere immer und immer wieder in neugieriger Bewegung gehalten haben. “A Mediterranean Odyssey” von Loreena McKennitt, ein ganzes Album, das im Zusammenwirken…
Die Hundeblume
Ein Mann sitzt im Gefängnis. Warum? Für wie lange? Man weiß es nicht. Das einzige, was wir wissen, ist, dass er in Einzelhaft ist und dass er sich dabei sehr genau beobachtet: “Und nun hat man mich mit dem Wesen allein gelassen, nein, nicht nur…

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