Sonntag, 19. Februar 2023 um 17:06 Uhr
WH Montag, 20. Februar 2023 14:06 Uhr
vom echten reden
Auf gute Nachbarschaft!
Begegnen wir einander, indem wir uns gegenseitig einladen und mitsammen “vom echten reden”. Die Kleinschreibung ist hier auch programmatisch, denn ob unsere Sendung heute “vom echten Reden” handelt oder ob wir mehr “vom Echten reden” oder ob beides halt zwei Aspekte von dem sind, was wir mit unserer Kollegin Mickey gemeinsam haben, das soll sich in unserem gegenseitigen Sendungsbesuch dann live und spontan ergeben. Wir (die Hasen) werden also heute bereits um 16:00 Uhr bei “What’s Next – Diskussion? Musik? Interview? Unvorhersehbar” zu Gast sein, danach gibts zur Entspannung die BBC-News, und schwuppdiwupp haben wir schon die Plätze getauscht, um unsere neue Sendeplatznachbarin bei uns zu bewirten …
Unvorhersehbar, das sind wir ja sowieso gern (unlängst erst haben wir “das Unverfügbare” vorgestellt) und es ist auch ein gutes Stichwort für die einzigartigen Möglichkeiten, die Freies Radio (im Gegensatz zum privat-kommerziellen oder öffentlich-rechtlichen) der Entwicklung der Sendungsmacher_innen und ihrem Gestalten bietet. Hier wird nicht zuerst berechnet, was die “relevanten Zielgruppen” hören wollen (sollen) und daraufhin ein geschmeidig gleichklingendes Beliebtheitsformat erzeugt, damit am anderen Ende des Empfängnisgeräts die erwünschten Ergebnisse eintreten:
“Österreich ist schön! Geiz ist geil! Schuld ist nur der Sündenbock!”
In der Radiofabrik sind Menschen am Werk, die so verschieden sind wie ihre vielen Interessensgebiete. Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen etwas davon mitteilen, was sie beschäftigt. Die das deswegen tun, weil sie es von sich aus wollen und weil sie dadurch andere Menschen mit etwas aus ihrem Leben berühren können. Dass sich das je nach Lebenssituation und Stimmungslage immer wieder mal anders anfühlt und eben auch anhört, das ist eigentlich selbstverständlich. Hier begegnen einander also Menschen, die man beim Hören noch spüren kann. Und das tut gut!
Daher freuen wir uns schon auf die Begegnung mit einer jungen Kollegin, die dieses Alleinstellungsmerkmal des Freien Radios, nämlich einfach “zu reden, wie ihr der Schnabel gewachsen ist”, auf ihre ganz eigene Art verwirklicht. Und das wollen wir diesmal mit ihr zusammen: Darüber reden, wie das so ist mit dem “darüber reden”. Schauen wir einmal, was dabei zu hören sein wird – und eben auch zu spüren. Wir sind davon überzeugt, dass die unsichtbaren Berührungen und Verbindungen, die so zustande kommen, Germ der Gesellschaft sind. Und das ist mehr als nur Radio.
Einen solchen gesellschaftlichen Mehrwert oder neudeutsch “Public Value” kann man auch wissenschaftlich erklären. Und wir sind daran beteiligt, ihn zu erschaffen!
Sendungen zum Nachhören
Lost & Found Lyrics & Songs
In welche Richtung fließt der Fluss der Zeit? Bilddenkmenschen verfügen ja über erstaunliche Fähigkeiten: Sie können in ihrer Phantasie die Geschwindigkeit des Zeitablaufs verlangsamen oder beschleunigen. Sie können in die jeweilige Sequenz hinein oder aus ihr heraus zoomen. Und sie können den ganzen Film auch…
Immanuel Kant im Café Bazar
FRAGE: “Werden sie von ihren Kindern noch um Rat gefragt?” FAKT: “Laut Studien fragt nur noch die Hälfte der Kinder und Jugendlichen ihre Eltern, Lehrer oder andere nahe Erwachsene um Informationen oder um Rat bei all den Fragen, die das Erwachsenwerden so mit sich bringt.”…
The Dark Side Of The Moon
Zum 50. Jubiläum? Eines im Jahr 1973 erstmals erschienen Albums? Heuer? Nun, bei diesem im wahrsten Sinn epochemachenden Kapitel der Musikgeschichte soll in unserem Fall auch meiner persönlichen Erstbesteigung – besser gesagt Erstbehörung – im Jahr 1976 gedacht werden. So wie jedweder erstmaligen Begegnung mit diesem…
Takeshi’s Cashew
Dass es hier in nächster Zeit die eine oder andere musikalische Neuentdeckung zu erleben gibt, das hat sehr viel mit Hans Webersdorfer zu tun. Besser gesagt mit der nach ihm benannten Straße im Süden Salzburgs. Dorthin werde ich nämlich jetzt eine Zeit lang unterwegs sein.…
Austrodrama – Album von Mwita Mataro
Machen wirs kurz: Im Jahr 2025, als wir selbst gerade mit der Produktion unserer dokumentarischen Erzählung “IN BETWEEN. Ein Doppelportrait” beschäftigt waren, geriet ein lieber Kollege, den ich noch aus seiner Salzburger Zeit kenne, in den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Mwita Mataro hatte da soeben seinen…

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