„same same but different…“ von Kerstin Bennier
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Die Ausstellung „same same but different…„ findet im Zuge der Feierlichkeiten zu 100 Jahre Traklhaus von 16.2. bis 9.3.2024 in Salzburg statt und war Anlass für dieses Küchengespräch mit Kerstin Bennier. Eringard Kaufmann spricht mit der Künstlerin über
- ihre Motivation zur Ausstellung und
- ihre, über weite Strecken sehr aufwändige und zeitintensive, meditative Arbeit.
Kerstin Bennier arbeitet in dieser Ausstellung die Auswirkungen des nunmehr schon zwei Jahre andauernden Ukraine Krieges auf unschuldige zivile Opfer auf und erweist ihnen respektvoll Ehre. In Anlehnung an die Wand der Erinnerungen an diejenigen, die für die Ukraine gestorben sind, möchte sie mit ihrer neuen künstlerischen Arbeit den zivilen Opfern des aktuell laufenden Angriffskrieges in der Ukraine gedenken.
same same but different… ist eine Installation aus maßstabgetreue nachgebildeten Polaroid Fotoformaten. Die Projektbeschreibung erklärt, dass jedes Bild ein für sich selbst stehendes Unikat ist, einzigartig wie der Mensch, für den es im Gedenken steht. Kerstin Bennier verwendet dazu die Techniken des Marmorierens mit Tusche auf Papier. Das Ende dieser Arbeit wird mit dem Erreichen der Zahl der zivilen Todesopfer laut UN Hochkommissariat für Menschenrechte erreicht sein (per Ende Jänner 2024: 10.191). Die Installation ist zweifärbig konzipiert: die schwarzen Bilder stehen für die Erwachsenen und die roten für die Kinder.
Foto (c) Joana Pianka
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