3 Days of Peace and Music
Karls Roaring Sixties
19. August 2023 um 18:00 Uhr
Woodstock – 3 Days of Peace and Music – 15. bis 17. August 1969, endete aber erst am Morgen des 18. August – Höhepunkt und leider auch beginnender Niedergang der im Mainstream angekommenen Hippie-Bewegung in den USA.
Die Planung des Festivals war völlig unprofessionell und chaotisch – das Event musste kurzfristig nach Bethel – ca. 70 km von Woodstock entfernt – verlegt werden und war für ca. 50.000 Besucher ausgelegt – es sollen aber etwa zehnmal so viele gekommen sein. Der Ansturm war n
icht zu bewältigen und wurde kurzfristig zum Gratiskonzert erklärt. Auch gab es für einige Künstler keine garantierte Gagenzusage, woraufhin sie sich zunächst weigerten aufzutreten.
Gerüchten zufolge sollten The Who eröffnen und lehnten ab – traten dann aber am zweiten Tag doch auf. Die Organisatoren waren also kurz in der Bredoullie – fanden aber sofort Richie Havens vor der Bühne – ein damals nur Insidern bekannter Musiker – der prompt die Gelegenheit nutzte und als Opener des wohl bedeutendsten Musikfestivals aller Zeiten quasi unsterblich wurde.
Die Veranstaltun
g war damals ein Verlustgeschäft – entwickelte sich dann durch die Vermarktung zu einer Geldquelle – erst ein Triple- und Doppelalbum, dann ein Kinofilm und einige andere Dokumentationen – daraus VHS-Videos – später dann CD’s und DVD’s und das bis heute – auch viel Merchandising. Der Kinofilm, der entsprechende Director’s Cut und die Dokumentationen sind bis heute immer wieder im Fernsehen zu sehen.
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Sendungen zum Nachhören
Karls Roaring Sixsties 308
The 13th Floor Elevators – ausgeflippte, risikofreudige und auch verrückte Rockband aus Texas:
You’re Gonna Miss Me – Roller Coaster – Don’t Fall Down – Fire Engine – Tired To Hide – Reverberation – Through The Rythm – Everybody Needs Somebody To Love – Kingdom…
Karls Roaring Sixties 307
US Garagenrock – Vorläufer des Punk:
Shadows Of Knight (Gloria, Oh Yeah, Bad Little Woman, I’m Gonna Make You Mine) – Seeds (Pushin‘ Too Hard, Can’t Seem To Make You Mine, Mr. Farmer, A Thousand Shadows) – Standells (Dirty Water, Why Pick On Me, Sometimes…
Karls Roaring Sixties 306
British Blues – Talenteschmieden, aus denen viele bekannte Rockmusiker hervorgingen:
Alexis Korner’s Blues Incorporated (Hoochie Coochie Man, I Got My Mojo Working, I Wanna Put A Tiger In Your Tank, Everyday I Have The Blues, Kansas City) – John Mayall’s Bluesbreakers (I’m Your Witchdoctor, Parchman…
Karls Roaring Sixties 305
Rare Beat – Musik aus der Anfangszeit dieses Genres mit noch wenig bekannten Bands – aber schon ersten Gehversuchen mit Musikern, die dann erfogreich und bestimmend bei wichtigen Gruppen spielten:
Artwoods (Can You Hear Me, Down In The Valley, Things Get Better) – Cops’n’Robbers (I…
Karls Roaring Sixties 304
Sir Douglas Quintet – Meister des Texmex-Rock
She’s About A Mover – The Rain’s Came – The Tracker – Son Of Bill Beaty – You’re Mine Tonight – Mendocino – Texas Me – I Wanna Be Your Mama Again – Dynamite Woman – Nuevo Laredo…










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