unerhört! StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt I Frauenstreik I Radiofabrik auf ORF Sound
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Donnerstag, 12. März 2026 ab 17.30 Uhr
StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt

Gewalt an Frauen ist ein massives Problem – auch in Salzburg. Ein Großteil der Gewalttaten passiert im häuslichen Umfeld. Das Gewaltpräventionsjonzept „StoP – Stadteile ohne Partnergewalt“ setzt genau da an wo häusliche Gewalt passiert: am Wohnort und der Nachbarschaft.
Es wird in der Stadt von den Bewohnerservicestellen in den verschiedenen Stadtteilen umgesetzt. Die Projekt-Koordinatorin Doris Wlczek-Spanring hat unserer Redakteurin Monika Daoudi erzählt, wie es funktioniert. Die offizielle Seite des Präventionskonzepts in der Stadt Salzburg findet man HIER.
Radiofabrik auf ORF Sound

Seit Anfang des Jahres ist die Radiofabrik auch auf der zentralen digitalen Audioplattform des ORF vertreten. Damit ist das Programm des Salzburger Community-Radios noch leichter online auffindbar und abrufbar.
Dieser Beitrag, gestaltet von Christiane Klammer und Othmar Behr, nimmt diesen Schritt zum Anlass für einen Blick hinter die Kulissen. Zu Wort kommen Waltraut Langer, Landesdirektorin des ORF Salzburg, Alf Altendorf, Geschäftsführer der Radiofabrik, sowie der frühere Radiopirat und spätere erste „Radiofabrikant“ Wolfgang Hirner. Gemeinsam sprachen sie über die Bedeutung der neuen Plattform, die Entwicklung der Radiofabrik und die Rolle freier Radios in der Medienlandschaft.
Neben aktuellen Einordnungen gibt es auch akustische Rückblicke: Hörbeispiele aus den frühen Tagen der Radiofabrik lassen ein Stück Salzburger Radiogeschichte lebendig werden.
Die ausführlichen Gespräche mit den Beteiligten sind zudem als Podcast auf der CBA in voller Länge verfügbar.
Frauenstreik

Rund um den Internationalen Frauentag fanden in Salzburg mehrere Aktionen statt. Ein Beitrag von Susi Huber blickt auf eine Demonstration und eine Streikaktion und lässt Organisatorinnen zu Wort kommen.
Am Sonntag startete eine Demonstration beim Landeskrankenhaus in Mülln, einem Ort, an dem regelmäßig Abtreibungsgegner:innen Frauen ansprechen, die einen Schwangerschaftsabbruch in Anspruch nehmen wollen. Die zunächst als FLINTA-only angekündigte Demo führte mit rund 150 Teilnehmerinnen entlang des Kais Richtung Staatsbrücke. Ab dem Makartplatz schlossen sich weitere solidarische Teilnehmer:innen an, sodass schließlich etwa 500 bis 600 Menschen mitdemonstrierten. Nach Redebeiträgen am Mirabellplatz endete der Zug beim Hauptbahnhof.
Am Montag folgte am Platzl eine Frauenstreik-Aktion verschiedener Initiativen, darunter des Frauenrats. Zwischen 15 und 17 Uhr wurden Frauen zum bewussten Nichtstun eingeladen, um auf die oft unsichtbare Care-Arbeit aufmerksam zu machen. Kurze Performances und Interventionen begleiteten die Aktion.
Für den Beitrag hat Susi Huber mit drei der Organisatorinnen über ihre Beweggründe und die Ziele der Aktion gesprochen.
Moderation/Technik der Sendung:
Redakteur*innen: Susi Huber, Monika Daoudi, Othmar Behr & Christiane Klammer










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